Samstag, 14. Januar 2012

Taxistreik in Zürich???




Zurzeit fahren in Zürich geschätzt gegen 1700 Taxis! Dazu wildern noch zw.200-300 Regional od. Landtaxis in den Strassen von Zürich ohne sich Gewissensbisse zu machen, ob sie da etwas tun, für das sie zur Rechenschaft gezogen werden könnten!
In Italien, so eine Meldung, die ich kürzlich im TV mitbekommen habe, wird gestreikt bei den Txifahrern! Der Grund ist das der Staat vor hat das Taxigewerbe zu liberalisieren. Das heisst mehr Taxis und weniger Umsatz. In Italien gehen die Betroffenen auf die Strasse um für ihre Anliegen zu kämpfen. Sogar im grossen Kanton(Deutschland) gehen die Taxifahrer auf die Strasse um ihren Frust zu zeigen. Da wird gekämpft in den umliegenden Ländern für die Lebensumstände der Gewerbetreibenden!
Nur wo ist es meiner Ansicht nach kaum möglich, dass sich die Chauffeure zusammentun um ihren Missmut über die Lage der Taxifahrer dem Bürger auf der Strasse zu zeigen– in Zürich.
Nun geistert die Nachricht herum, dass in der Nächsten Woche gegen den Umstand das die
“Land resp. Regionaltaxis“ in der Stadt sich immer unverschämter breit machen und scheinbar uneingeschränkt von den Behördenvertretern (Polizei), ihr Unwesen treiben und dem bewilligungspflichtigen Täxeler immer mehr Kundschaft stielt!!
Nach dem ich kürzlich eine Mailaustausch mit dem jetzigen Direktor/Geschäftsführer einer der zwei grossen Taxizentralen hatte, bin ich auch davon überzeugt, dass auch er, der meiner Ansicht nach überhaupt nichts vom Taxigewerbe versteht, es verhindern wird das die Angeschlossenen an dieser Zentrale sich  einem solchen Streik beteiligen! Das hat System, weil schon beim letzten Taxistreik im Airport, wurden Halter und Chauffeure abgemahnt und mit Konsequenzen gedroht, weil sie sich nur schon als Sympathisanten an einem Airport Streik öffentlich zeigten. Es wurden Autonummern aufgeschrieben und an die Geschäftsführer der Zentralen weitergeleitet, ganz nach Methoden der DDR!!!
Man hat ja schliesslich Angst das der Kunde abgeschreckt wird von einem solchen Vorhaben! Man muss ja schliesslich weiterhin das Gesicht bewahren, auch wenn es noch so verlogen ist. Genau so werden sich die Geschäftsleiter der anderen Zentralen verhalten und an diesen Zentralen sind immerhin nach meiner Schätzung fast 1000 der 1800 Chauffeure angeschlossen. Es bleiben daher noch 800 Fahrer. Von diesen sind ein grosser teil d.h.ca.250-300 überaltert. Ein kümmerlicher Rest von 500 Fahrern würden da rein theoretisch bleiben. Leider ist es aber so das der IQ von diesen Fahrern sehr verkümmert ist! Ein grosser Teil weiss nicht um was es geht! Ein grosser Teil hat keinerlei Interesse, weil sie das Geld was sie Gewerbe nicht verdienen, so oder so vom Sozialamt bekommen. Ein kleinerer Teil hat resigniert und ist daher kaum zu begeistern etwas gegen ihre Misere zu tun, sie sind daher der Meinung, dass sich doch “Die Anderen“ einsetzen sollen!
Bleibt noch ein kleines Grüppchen von vielleicht 50-80 Leuten, von denen dann noch einige von der Grippe gezwungen werden das bett zu hüten und daher daran gehindert sind an ihrer Bereitschaft etwas zu unternehmen. Also wenn tatsächlich mehr als 50-100 Taxichauffeure und Halter an einem solchen Streik dabei wären, würde mich das in grosses Erstaunen versetzen!!!
Damit wäre meine Aussage(2010 in Tele Züri) dann aber wieder einmal bestätigt, dass es kaum mehr als 5-10% Gewerbetreibende im Zürcher Taxigewerbe gibt, die man ernsthaft für das Gewerbe brauchen kann und so eine sehr unbefriedigende Situation für den Taxikunden besteht!
Bei dem Mailaustausch kürzlich mit dem leider sehr unerfahrenen Geschäftsführer(vorher war er in der Hotelerie tätig)wollte mir der Herr doch wieder einmal ein Märchen erzählen, indem er mir versichern wollte, seit dem Austausch der Geschäftsleitung der zwei grössten Taxizentralen(Alpha Taxi & Taxi444) werde man sich mehr um Qualität kümmern.
Zitat:
Nun, seit bei der Alpha und Taxi 444 neue Geschäftsführer eingestellt worden sind, hat sich nicht nur die Stimmung gebessert, nein; wir arbeiten sogar zusammen. So versuchen wir über die TAKO die Stadt Zürich davon zu überzeugen, dass die Qualität im Taxibusiness erhöht werden muss, was gleichzeitig eine Reduktion der Bewilligungen brächte.“
Wer`s glaubt wird selig!
Wenn ein Chauffeur bei einem Kunden sich einen Lapsus erlaubt hat, also ein Fehler gemacht wurde, bekam dann der Kunde einige Taxibons und für die Geschäftsleitung war die Sache erledigt. Genau so wird es auch weiter gehen und das wird dann schon als ein Qualitätsbeweis ausgewiesen!
Die Qualität und somit auch die Überwachung der Gesetze muss vom ausübenden Gesetzeshüter, der Polizei, kontrolliert werden! Die Zentralen haben höchstens ein Interesse die Anzahl der Taxis zu reduzieren, wenn die übriggebliebenen Taxis auch alle an ihrer Zentrale angeschlossen sind. Freie und unabhängige Taxihalter sind unerwünscht, weil diese nicht von ihnen, den Taxizentralen ausnutz & kontrollierbar sind!!

Gruss Pedro




Montag, 2. Januar 2012

Theoretisch,wäre es möglich!

Theoretisch ist der Artikel eigentlich ein Schlag ins Gesicht aller Taxizentralenbetreiber die sich in Zürich zur Zeit immer noch an den vielen angeschossenen Haltern dumm und dämlich verdienen!Leider im Moment wie gesagt theoretisch,denn es gibt immer noch viele Halter die ich mal zu den 80% zähle,die es wohl nur unter Druck des Gesetzgebers schaffen würden, sich endlich zu bewegen.Jetzt wäre es -theoretisch und praktisch- absolut machbar mit einem Minimum an finanziellem Einsatz,ein Maximum an Ertrag zu erwirtschaften. Was passiert?Ich werde gebeten von MyTaxi möglichst einsatzbereit zu sein am Samstag,an dem der unten kopierte Artikel in der NZZ erscheint-was ich auch tat!Und- außer mir sind noch etwas mehr als eine Handvoll anderer auch im Einsatz!So kann es ja nicht gehen.Ziemlich sicher sind die anderen(mehr als 60ig),die sich nicht eingeschaltet haben,der Ansicht,zuerst müssen mal die Anderen(6-10)sich bewegen!Es ist leider immer das gleiche Prozedere-für mich jedenfalls ein rätselhaftes,wenn nicht sogar ein unverständliches Verhalten der bisher angemeldeten MyTaxi-Fahrer!Ich bin gespannt wie lange es noch geht,bis sich etwas tut mit den angeschlossenen Fahrern.Was für Überzeugungskräfte müssen da noch wirken?Ich jedenfalls gebe nicht auf und halte "MyTaxi" und "Cabtus" die Stange!
In diesem Sinne-Gr.Pedro


31. Dezember 2011, Neue Zürcher Zeitung
Taxi-Zentralen in Zürich erhalten Konkurrenz
Deutsches Startup hat für die Handy-Anwendung myTaxi seit Oktober 70 Fahrer rekrutiert

Taxikolonne vor dem Zürcher Hauptbahnhof (Bild: NZZ, Christian Beutler)
Bei grossen Zentralen können Taxis per Smartphone bestellt werden. Nun lanciert ein deutsches Startup eine Handy-Anwendung, welche die Vermittlung von Aufträgen über eine Zentrale überflüssig macht , was insbesondere unabhängige Fahrer freut.
Natascha Wey

Während der winterlichen Feiertage haben die Taxibetriebe Hochkonjunktur. Nach Festtagsschmaus und mit genügend Alkohol im Blut sitzt so manchem Zürcher oder mancher Zürcherin das Portemonnaie etwas lockerer in der Tasche: Anstatt in eisigen Winternächten gefühlte endlose Minuten auf das nächste Tram zu warten, erscheint die Option Privatchauffeur verheissungsvoller. Zur Taxibestellung muss in jüngster Zeit nicht einmal mehr telefoniert werden, es reichen einige Klicks auf dem Smartphone.

Eine App für alle Städte
Die beiden grössten Taxi-Zentralen in Zürich, Taxi 444 und Alpha-Taxi 7×7, arbeiten beide mit einer Taxi-App. Nun erhalten sie weitere Konkurrenz von einem deutschen Anbieter: Zwei Jungunternehmer aus Hamburg haben 2010 eine Smartphone-Anwendung entwickelt, die Taxifahrer und Kunden miteinander verbindet und Fahrten direkt vermittelt. Für den Taxifahrer wird bei diesem System die Anbindung an eine Zentrale überflüssig. Um Aufträge zu erhalten, muss er die Applikation einzig auf seinem Smartphone installieren.

Seit vergangenem Oktober rekrutiert das Unternehmen nun auch in Zürich Fahrwillige. «Mittlerweile sind uns bereits 70 Chauffeure angeschlossen, die mit unserer Applikation Aufträge erhalten», sagt Max Neuhaus, Geschäftsleiter von myTaxi in Zürich. Man wolle selbstverständlich auch Geld verdienen, allerdings nur, wenn die Fahrer auch profitieren. Neuhaus ist zuversichtlich, dass der Erfolg in Zürich sich einstellen wird, sobald der offizielle Start im Januar erfolgt. «In jeder neuen Stadt braucht es eine kritische Masse an Taxi-Fahrern, damit wir den Kunden den Service garantieren können.» In Deutschland floriert das Geschäft: 750 000 Mal wurde die Handy-Anwendung bereits heruntergeladen, und in 23 deutschen Städten können Kunden über myTaxi ein Fahrzeug rufen. Für 2012 plant das Unternehmen eine Expansion nach Barcelona, Amsterdam und London. Auch in der Schweiz ist ein flächendeckender Service langfristig das Ziel. Laut einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» laufen die Taxi-Zentralen in Deutschland Sturm gegen den neuen Mitbewerber.

Lukrative Zusatzverdienste
Marianne Ben Salah, Präsidentin des Taxiverbandes Zürich, der vor allem die freien Taxifahrer vertritt, begrüsst die Konkurrenz. «Die Taxifahrer bezahlen den Zentralen monatlich hohe Pauschalen von annähernd 900 Franken und erhalten trotzdem nicht immer genügend Bestellungen», sagt sie. Da mit myTaxi nur effektiv ausgeführte Fahrten mit 2 Franken 50 pro Fahrt belastet werden, hätten die Fahrer fairere Verdienstmöglichkeiten. Obschon das Angebot für viele Chauffeure lukrativ wäre, glaubt Ben Salah nicht, dass die Zentralen einen Exodus zu befürchten haben. «Ältere Menschen ohne Smartphone sind noch immer froh um die Möglichkeit, ein Taxi per Telefon bestellen zu können.» Es sei jedoch Zeit, dass die Zentralen vermehrt unter Druck gerieten. Und für die rund 600 freien Taxifahrer in Zürich biete die Handy-Applikation einen willkommenen Zusatzverdienst.

Angst vor dem Mitbewerber haben die beiden Geschäftsleiter der Taxi-Zentralen in Zürich nicht. «Wir vermitteln pro Jahr mehrere 100 000 Taxifahrten in der Stadt Zürich und lassen uns nicht so schnell verdrängen», sagt Patrick Rauber von Alpha-Taxi 7×7. Die Pauschale garantiere Unterstützung in administrativen Belangen oder bei aussergewöhnlichen Ereignissen wie Unfällen oder Überfällen. Grégoire Allet, Geschäftsführer von Taxi 444, pflichtet dem bei. Die Handy-Anwendung von myTaxi sei ein ernstzunehmender Mitbewerber, aber die Zentrale stehe für Zuverlässigkeit und garantiere eine moderne Fahrzeugflotte. Laut Allet fordert Taxi 444 von den Chauffeuren die Einhaltung gewisser Qualitätsstandards. Zudem hätten unzufriedene Kunden einen Ort, an dem sie sich beschweren könnten. Bei myTaxi würden Kunden ebenfalls mit einbezogen, sagt Neuhaus. Nach der Fahrt könne ein Kunde Fahrer und Fahrzeug online bewerten. Schlechte Fahrer werden erfahrungsgemäss weniger gebucht. Qualität, meint er, werde durch den Markt geregelt.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

MyTaxi,Cabtus und der Verdrängungskampf der Zentralen auf dem Taximarkt in Zürich

Es ist vielen sicherlich schon zu Ohren gekommen,dass es nun seit einiger Zeit die Möglichkeit gibt sich ein Taxi mittels Applikation auf einem IPhone oder einem Android-Handy zu ordern.
Nun sehen die seit langem ansässigen Taxizentralen diesem neuen Instrument mit gemischten Gefühlen zu und in neuster Zeit sehen sie endlich das diese Art sich ein Taxi bestellen zu können viel simpler und attraktiver ist für den Taxihalter/Chauffeuer wie auch für den Taxikunden.Es gelingt zusehends dieser Neuerung,mehrheitlich positive Aspekte abzugewinnen. Daraus resultiert nun ein sehr schmutziger Kampf der Zentralen-Chefs gegen diese beiden Newcomer deren Namen Cabtus und Mytaxi sind. Sie können es einfach nicht sehen,das die Zeichen der Zeit anders aussehen,als die Vorgaben mit denen sie sich jahrelang beschäftigt haben und immer noch genug Sklaven halten,die willig diese Vorgaben erfüllen,weil sie Angst haben ohne die Zentralen zu versauern! Das dies ganz anders aussehen wird in der Zukunft sehen leider nur sehr wenige mutige Gewerbetreibende. Da wird von den Zentralen gedroht und gemahnt und dummerweise gibt es im Moment noch zu viele Täxeler,die sich einschüchtern lassen.Ich möchte an dieser Stelle die Täxeler die des Lesens und Schreibens kundig sind,ermutigen doch endlich den Weg zu Mytaxi oder Cabtus zu beschreiten um sich von den Fesseln der Knechtschaft unter den Taxizentralen zu befreien.Alle Leute die zu lesen imstand sind und diesen Blog daher verstehen sollten,sind von mir aufgefordert,diesen weiter zu verbreiten an Freunde,Bekannte,Zeitung,Fernsehen und andere Stellen,die dazu beitragen können einer mafiösen Machenschaft endlich ein Ende zu setzen.Ich Wünsche mit der Hoffnung auf Umsetzung meines Wunsches allen meine Lesern ein gutes und erfolgreiches 2012 mit viel Mut zu Neuem.Grüsse von Manatee-Pedro

Sonntag, 25. Dezember 2011

Es Weihnachtet in Zürich

Heute ist der 25.Dezember 2011 aber irgendwie ist es mir vom Gefühl her nicht ganz so wohl um zu der Stimmung zu kommen,die der "Normalo" so üblicherweise von diesen Tagen wohl erwartet.Noch nie habe ich wie in den vergangenen drei-vier Wochen so viele hektische und gestresste Menschen erlebt!Liegt das nun daran,dass alle glauben, nun ist das letzte mal Weihnachten und nächstes Jahr findet dieses Fest nicht mehr statt,weil so oder so die Prognosen der Politiker so düster sind und uns schon fast Glauben machen wollen,dass die Endzeit der Menschheit naht? Ist die Hektik nur da weil alle um mich am durchdrehen sind und Panik haben vor der Zukunft?Ist die Angst in den Leuten die schnell noch alles nötige oder vielmehr schnellstens alles Unnötig einkaufen etwa nur eine Selbsttäuschung und wird die große Masse von Leuten von den Medien und anderen Geschichtemachern geblendet? Viel Material über das sich nachzudenken lohnt-oder?
Ich hoffe jedenfalls für die meisten meiner Mitmenschen nur ein gutes nächstes Jahr mit vielen erfolgreichen Ereignissen und vielen glücklichen Momenten.
Alles gute für das neue Jahr wünscht euch Pedro vom Manatee - Taxi -Zürich.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Schachmatt dem Dienst am Kunden


Unsere Schach spielenden Taxifahrer!
Gestern Morgen um 03:30Uhr habe ich mich wieder einmal an den Standplatz am Hauptbahnhof gestellt. Mir schien der Entschluss vernünftig, da es nur gerade zwei Wagen hatte, die da auf Kunden warteten.
Das sich meine Annahme, das diese Driver "auf Kunden warten" nicht der Tatsache entsprach, musste ich leider nach den ersten zwei Fahrtverweigerungen des ersten Taxifahrers(BMW3er) feststellen! Also weiterhin mehr als 45Minuten warten bis dem ersten Fahrer endlich ein Kunde genehm ist?
Der Fahrer des zweiten Wagens(Mercedes ML) und der Fahrer des vierten Wagens(Mercedes S Klasse) beschlossen wieder einmal ein Spielchen zu machen! Daher lieh sich der ML Fahrer kurzerhand ein Tischchen vom nahegelegenen Restaurant Da Capo und stellte seine Schachfiguren auf! Das Tischchen steht 24Stunden später immer noch am Taxistandplatz allzeit parat für ein Spielchen! Besser kann man der Kundschaft ja nicht bestätigen, dass die kürzlich gemachten Tests im Taxigewerbe, wo Zürich auf Platz 15 von insgesamt 22 Plätzen landete, sehr repräsentativ waren. Da nützt auch die nachfolgende Sendung von "Tele Züri" mit Zitat "die Zürcher Taxis sind besser als ihr Ruf" rein gar nichts!
Diese Schach spielenden Chauffeure und Fahrtverweigerer sind nicht etwa die Ausnahme! So wird auch an der Langstrasse und immer wieder auf der hinteren Seite des Hauptbahnhofs mit Taxistandplatz, dem Kunden quasi kund getan "wir sind nicht interessiert am Geld verdienen!"
Viele der Halter haben bereits ihre Eigentumswohnung oder ihr Haus plus Motorboot und Luxuswagenpark in ihrer Heimat. Womöglich noch mit zusätzlichem Geld vom Sozialamt finanziert!
Warum soll man sich da noch um Kunden bemühen?
Ebenso schlimm finde ich übrigens schlafende Chauffeure und dann auch noch zuvorderst am Standplatz!
Welcher Kunde kann da mit einem ruhigen Gefühl dem Fahrer einsteigen?
Ich bin jedenfalls nach fast einer Stunde ohne Kunde weggefahren.
Ich konnte diesem Treiben schlicht nicht mehr zusehen!

Überhaupt- die Zustände hauptsächlich an diesen drei Standplätzen werden immer verheerender!
Fahrtverweigerungen sind die Regel. Die Fahrer haben weder Anstand noch Respekt vor einem Kunden.
Kürzlich habe ich eine Fahrgast zum HB gebracht und wurde von zwei Frauen,die je einen kleinen Hund bei sich hatten, fast angefleht, dass ich sie nach Hause bringen würde! Im Taxi erklärten sie mir, dass sie fast 20 Fahrern ihren Wunsch vorgebracht haben und von allen wegen ihren Hunden abgewiesen wurden!
Auch die Art wie sich diverse Fahrer immer wieder saublöd anstellen um sich einen Platz am HB in der endlosen Schlange zu ergattern ist schlicht kriminell! Da ist vielfach nicht nur die eine Rechte Fahrspur blockiert von einem Taxi, nein auch auf der linken Spur blockiert noch so ein unbelehrbarer Chauffeur eine Fahrspur die mit bis zu 50kmh befahren wird.Das gleiche Bild beim Bellevue wo die herannahenden Fahrzeuge ohne weiteres mit weitaus höheren Geschwindigkeit daherkommen können.
Vor rund zwei Wochen wurde da ein Taxihalter kontrolliert und gleich aus dem Verkehr gezogen! Nicht nur das er den Verkehr behinderte, sondern auch weil er vier Pneus hatte auf seinem Mercedes-Combi die nur noch Karkassen hatten, die den Boden berührten, also nur noch das Gewebe und kein Gummi mehr mit auch nur einem Hauch von Profil. Der Chauffeur brachte zur Verteidigung vor, dass er das seinem Chef mitgeteilt habe mit den desolaten Pneus, der aber meinte er solle ruhig weiterfahren!!!!!!! Das er als Chauffeur für solche Mängel selbst haftet wurde ihm von seinem CHEF nicht beigebracht.
Das Fahrzeug wurde jedenfalls mit der Autohilfe weg gebracht nachdem die Polizisten die Kennzeichen abgeschraubt haben! Der Chauffeur ging dann zu Fuß nach Hause!!!!!
Vermutlich ist er seine Fahrerlaubnis längere Zeit los und wird einige Zeit seine Busse abzahlen müssen!! Leute wie dieser Fahrer sind eine fahrende Waffe!!!
Je schlimmer es im Taxigeschäft läuft, je mehr wird gespart und dies vermutlich nicht nur bei den Pneus!!
Versteht jetzt Irgendjemand, was ich meine, wenn ich behaupte die Qualität im Taxigewerbe wird immer schlechter und für dritte immer gefährlicher!!! Und versteht es nun vielleicht Jemand, wenn ich nach meiner Meinung mit zw.80u.90% der Taxifahrern persönlich Probleme habe mit deren Arbeitsweise, Charakter und Korrektheit gegenüber der Kundschaft!
Was muss eigentlich passieren bis sich die Stadt einschaltet und rigoros sich endlich einmal mit dem Thema Qualität und Sicherheit befasst????Muss unbedingt erst Blut fliessen,damit sich die entsprechenden Stellen um die Problematik kümmern?
Liebe Kunden und Leser dieses Blogs, macht endlich Druck auf die Regierung! Puscht diese Regierungsbeamten und Sesselfurzer jetzt einzuschreiten. Diese ewigen Ausreden,das die Stadt kein Geld und Personal habe mag ich gar nicht mehr hören,denn für die Öffentlichen Verkehrsbetriebe scheint Geld ohne Ende zu Verfügung zu stehen!!!
Die Visitenkarte Taxi in Zürich ist tot!!!
Es wäre schön wenn jetzt ein Paar Leute aufwachen und reagieren würden!


Mittwoch, 7. September 2011

Die Qual der Wahl

Immer wieder gibt es Ärger für den Kunden am Taxistandplatz,wenn es darum geht welches Fahrzeug oder welcher Fahrer der Kunde sich aussucht.
Seit dem 27.September 2004 (evt.sogar seit längerem Zeitraum) gilt ganz klar und in den Taxivorschriften geregelt,was für den Fahrgast in Zürich gilt in der Angelegenheit der Wahl des Wagens oder des Chauffeurs: 

Art. 9 Standplatzordnung 
2.2Die Fahrgäste sind in der Wahl des Taxifahrzeugs frei.






Das heißt nichts anderes als, dass es das gute Recht eines Kunden ist, auszusuchen mit Wem und mit Was er sich chauffieren lassen will. Dies ist meines Wissens nur in Zürich per Gesetz so bestimmt!
Daher sollte sich der Kunde diesen Umstand unbedingt merken.
Es zirkulieren in Zürich über 1500Taxis! Zwischen kleinsten und sehr grossen Fahrzeugen wird da dem Kunden alles Angeboten und das leider auch in unterschiedlicher Qualität. Ein grosser Teil dieser Taxis und deren Chauffeure sind leider jenseits einer Qualität, die die zugegeben hohen Taxen rechtfertigten könnten! In vielen Wagen ist nur schon der Geruch eine Zumutung! Wen dann auch noch der Fahrer nicht unbedingt den Hygieneansprüchen genügt, die ein zahlender Kunde wohl zu erwarten hat, ist es eine Zumutung sich in so ein Taxi setzten zu müssen und dann auch noch gegen Entgelt! Reklamationen in dieser Richtung höre ich jedenfalls dauernd von meinen Fahrgästen!

Da gibt es z.b.einen Halter, der seit Jahren Barfuss in seinen Sandalen die Kundschaft herumfährt - gruslig oder? Einige Chauffeure finden es nicht nötig ihr Fahrzeug zu reinigen und das monatelang! Diverseste Halter sparen wo sie nur können, ob das in der Reinlichkeit der Fahrzeuge ist oder sogar beim Mechaniker, was dann in Richtung Sicherheitsrisiko geht - nur ja nicht zu viel Geld ausgeben, scheint da das Lebensmotto bei diesen Haltern! Da komme ich mir ab und zu schon sehr,bitte erlauben sie mir diesen Ausdruck- verarscht vor, wen ich bedenke wieviel Geld ich für Service,Reinigung und Wohlgerüche in meinem Taxi ausgebe!
Die städtischen Beamten, die meiner Ansicht nach solche Qualitätsansprüche zu überprüfen hätten, weil sie diese ja schliesslich in den Taxivorschriften dem Taxipersonal vorschreiben, reden sich heraus, indem sie behaupten "wir haben kein Geld, keine Leute und keine Zeit"!!!
Das mit solch einer Aussage, die ich wiederholt von hohen Beamten des Taxibüros hören musste, keineswegs eine Verbesserung der Situation erreicht werden kann, ist sicher einleuchtend!

Anstatt man würde einmal bei der Regierung eine Eingabe machen,damit endlich Leute finanziert werden die den Job der Qualitätsüberprüfung zur Steigerung der Qualität im Taxigewerbe der Stadt Zürich tätigen würden!
Ein Vorstoss in dieser Richtung ist zwar gemacht worden(Beitrag vom 3.August 2011)aber umgesetzt wird wohl nur ein bescheidener Teil davon, wenn überhaupt!


Daher meine Bitte an alle Kunden in Zürich und auch Anderswo, handeln sie zu ihrem eigenen Vorteil, nehmen sie nicht alles so hin, wie es von den "schwarzen Schafen im Gewerbe" presentiert wird:

-Suchen sie sich den Chauffeur und den Wagen aus und lassen sie sich nicht von anderen Fahrern
am Standplatz von etwas anderem belehren!


-Speichern sie sich die Handynummer eines Chauffeurs, der ihren Ansprüchen genügt,dafür hat
es meist Platz auf der Speicherkarte eines Handys!


-Bei Problemen mit Fahrern, bitte melden sie das bitte unbedingt beim Taxibüro der Stadt Zürich unter
der Telefonnummer 044 4118582 und bestehen sie auf einer Anzeige! Lassen sie sich bitte nicht
vertrösten oder abwimmeln!

Nur so kann eine positive Wende in der Qualität des Taxigewerbes bewirkt werden!
Zudem möchte ich an diese Stelle wieder einmal auf das neue System von www.cabtus.com hinweisen, was für qualitätsbewusste Fahrgäste eine echte Alternative darstellt! Bei diesem System ist es zum ersten Mal möglich nicht nur den Chauffeur zu beurteilen, sondern auch noch günstiger Taxi zu fahren. Also nichts wie los!

Die Aera der Taxizentralen stirbt langsam aber sicher!
Das moderne Taxifahren hat einen Namen-www.cabtus.com - wozu ich hier meine wärmste Empfehlung hinterlasse!
Ganz einfach das App für das IPhone oder Android-Handy herunterladen und ein System benutzen das nicht einfach mit abhängigen Sklaven und Quantität der Angeschlossenen arbeitet!

Mittwoch, 3. August 2011

Wieder ein weiterer Versuch von Leuten im Gemeinderat der Stadt Zürich,das Taxigewerbe in geordnete Bahnen zu bringen




Gemeinderat von Zürich
Motion  
von Tamara Lauber (FDP) und Marc Bourgeois (FDP)
Der Stadtrat wird beauftragt, eine vollständig neue Taxiverordnung zu erlassen, die sich an folgenden Leitlinien orientiert:
 Sicherstellung einer angemessenen, nicht überhöhten Anzahl Taxis durch höhere Qualitätsforderungen aber ohne die Einführung eines Kontingents.
 Ermöglichung einer weitgehenden Selbstregulierung des Taxigewerbes durch Kompetenzdelegation an die Taxikommission, insbesondere in den Bereichen Zulassung und Qualitätssicherung.
 Zulassung eines Spielraumes in der Preisgestaltung und einer Differenzierung im Angebot durch die einzelnen Taxibetreiber.
Dabei ist insbesondere auch eine Koordination der gesetzlichen Grundlagen mit den angrenzenden Gemeinden oder dem Kanton Zürich zu prüfen.
Begründung:
Das Bundesgericht hat jüngst die TaxiV von 2009 gerügt und festgehalten, dass einzelne Bestimmungen die Wirtschaftsfreiheit in unzulässiger Weise verletzen und den Wettbewerb verzerren. Wesentliche Bestimmungen der TaxiV werden mit diesem Urteil aufgehoben, so dass der eigentliche Sinn und Zweck dieser Verordnung entfällt. Die Änderung/Aufhebung nur einzelner Bestimmungen kann dem ursprünglichen Willen des Gesetzgebers nicht mehr gerecht werden. Die Taxifahrer kommen so durch einen einseitig nach unten liberalisierten Preis sowie eine weitere Benachteiligung gegenüber auswärtigen Taxianbietern noch mehr unter Druck. Weitere Einbussen in der Dienstleistungsqualität sind so unvermeidbar.
Das Taxigewerbe stellt heute einen staatlich regulierten Tieflohnmarkt mit unbefriedigender Dienstleistungsqualität und prekären Arbeitsbedingungen dar. Weder Kunden noch das Gewerbe selber können der aktuellen Situation etwas abgewinnen. Die geplanten, marginalen Änderungen der TaxiV aufgrund des vorliegenden BGE‘s werden die Situation weiter verschärfen. Gesamthaft liegt hier offensichtlich ein typischer Fall von Staatsversagen vor. Die folgenden Punkte sind an der aktuellen Situation besonders stossend:
 Unbefriedigende Dienstleistungsqualität mangels wirksamer Mindestanforderungen und Dienstleistungsstandards.
 Taxifahrer werden durch das Missverhältnis zwischen Standplätzen und Taxis zu Gesetzesüberschreitungen sowie teilweise mafiösen Methoden gedrängt und verursachen durch unnötiges Herumfahren eine vermeidbare Umweltbelastung.


 Massive Regulierung im Niedriglohn- und Tiefpreissegment der Taxis, währendem parallel dazu konkurrierende Limousinenservices ihren Teilmarkt weitgehend unreguliert abschöpfen können.
 Fragwürdige Regulierungen, die niemandem dienen.
 Willkür bei der Erteilung von Taxilizenzen.
 Prekäre Einkommenssituation von Taxifahrern.
 Wettbewerbsverzerrung durch Taxifahrer, die zugleich Sozialhilfegelder beziehen.
 Benachteiligung der städtischen Taxis, da der Taximarkt naturgemäss nicht an der Stadtgrenze halt macht. Und dies, ohne dass sich die Zürcher Taxis optisch klar von fremden Anbietern unterscheiden dürfen.
 Tourismusschädigende Zustände am Hauptbahnhof.
Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt für einen Neuanfang gekommen. Das Taxigewerbe soll mit einer weitgehenden Selbstregulierung wieder die Möglichkeit erhalten, auf die Qualität der angebotenen Dienstleistung Einfluss nehmen zu können. Eine wesentlich schlankere Verordnung soll nun eine weitgehende Kompetenzdelegation zugunsten der Taxikommission vorsehen. Nur so kann flexibel auf die sich rasch wandelnden Rahmenbedingungen und Bedürfnisse reagiert werden. Vom einseitigen Erlass eines Höchsttarifs ist abzusehen. Angebot (Dienstleistungsqualität, differenzierte Angebote) und Nachfrage sollen die jeweiligen Preise bestimmen. Ein Höchsttarif vermag Kundinnen und Kunden nicht vor einzelnen schwarzen Schafen zu schützen, was Erfahrungen aus der Praxis zeigen. Ein solcher Schutz kann mit weniger wett-bewerbsverzerrenden Massnahmen erreicht werden, beispielsweise durch eine Preisanschreibpflicht an der Aussenfläche der Taxis sowie durch die Einführung eines Qualitätslabels durch die Taxikommission selber.
Es versteht sich von selber, dass in Sicherheitsfragen keine Selbstregulierung angestrebt werden soll.


Da stellen sich wieder einmal einige Frage:

-Warum wird vom Budesgericht ein Entscheid gefällt,der dann in diesem Fall von der Stadt Zürich-nicht beachtet wird?
-Ist die Stadt Zürich resp.deren Regierung so naiv,dass sie wieder einmal einen Extrazug fahren können?

-Wen Ja-wie lange noch?
-Wie lange dauert es bis es eine totale Preisfreigabe im Taxigewerbe gibt und das in der ganzen Schweiz?
-Ist die Gebühr für eine Taxibetriebsbewilligung in der Stadt Zürich noch gerechtfertigt zumal man dafür als Gegenwert lediglich die Standplätze benutzen kann,wovon immer mehr ersatzlos abgebaut werden?